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Jeder Check im Markt bewertet von außen. Abgebrochen wird aber drinnen.
Wir haben neun Prüfangebote angesehen. Drei arbeiten als kostenloses Werkzeug: URL eingeben, Bewertung bekommen. Hrmony prüft zwölf Kriterien in vier Themenfeldern regelbasiert an Textmustern, Struktur und Markup, karriereseitencheck.com analysiert Sichtbarkeit, Usability und Relevanz. Zwei weitere sind Audits für Recruiting-Kampagnen — avervo verlangt dafür Zugriff auf das Bewerbermanagement und nimmt 1.450 Euro. Keines der neun öffnet die Bewerbungsstrecke eines Handwerksbetriebs in Vechta und füllt sie aus.
Genau dort fällt die Entscheidung. In der softgarden-Befragung nannte jeder Zweite ein umständliches Bewerbungsverfahren als Abbruchgrund, 42,5 Prozent eine zu langsame Reaktion des Unternehmens. Das sind keine Gestaltungsfragen, sondern Zählfragen: Wie viele Pflichtfelder, welcher Log-in, wie lange, wer antwortet wann. Deshalb durchlaufen wir die Strecke selbst, auf dem Handy, und schreiben die Zahlen in den Bericht.
Zum Anspruch im Markt: raven51 zitiert aus der Karriere-Websites-Studie, in der Kategorie Interaktivität und Funktionalität seien alle untersuchten Karriereauftritte rückständig oder abgehängt. Stichprobe und Jahr sind im zitierten Ausschnitt nicht belegt, deshalb steht die Zahl hier als Zitat und nicht als Messwert.
Wie viele schon einmal eine Bewerbung abgebrochen haben
Skala 0 bis 100 Prozent der jeweils Befragten, eine Einheit. Fremdzahlen: Trendence HR-Monitor, 1.823 Schüler der Klassen 8 bis 13, Befragung Juni 2024 · Indeed Bewerbungsstudie 2016, über 1.000 Bewerber, Abbruchgrund ausdrücklich „zu kompliziert“ · hokify-Umfrage, 9. Dezember 2019 · softgarden Bewerbungsreport, rund 6.500 Teilnehmer, Erhebung Oktober 2018 bis Januar 2019. Die Populationen und Abbruchdefinitionen sind verschieden — die Spanne von 29,2 bis 58 Prozent ist der Befund, nicht der Mittelwert.
24 Punkte, vier Felder — jeder mit Richtwert und Quelle
Diese Liste ist nicht der Website-Check. Der prüft mit 42 Punkten die Kundenseite Ihrer Website — Sichtbarkeit, Ladezeit, Anfragestrecke. Hier geht es ausschließlich um die Bewerberseite: den Karrierebereich, die einzelnen Stellenseiten, die Bewerbungsstrecke und den Antwortweg danach. Sechs Punkte je Feld, jeder mit einem Richtwert, den wir belegen können, und einem klaren Zustand im Bericht: erfüllt, teils erfüllt, offen oder nicht prüfbar.
Die Geduld für Ihr Formular hat sich in zehn Jahren halbiert
Dieselbe Frage, zwei Erhebungszeitpunkte derselben Befragung: Wie lange darf die Dateneingabe in ein Online-Bewerbungssystem höchstens dauern? 2014 nannten 22 Prozent zehn Minuten als Obergrenze, heute 45 Prozent. Umgekehrt hielten 2014 noch 48 Prozent bis zu zwanzig Minuten für angemessen, heute 32 Prozent.
Ein Formular, das vor zehn Jahren als zumutbar galt, verliert heute die knappe Hälfte der Interessenten, ohne dass sich an ihm etwas geändert hat. Deshalb stoppen wir im Vollcheck die Eingabedauer mit der Uhr — einmal am Rechner, einmal am Handy, einmal mit Upload eines Zeugnisses aus der Foto-Galerie.
Fremdzahl: softgarden Bewerbungsreport über Statista, Vergleichswerte von 2014. Skala 0 bis 100 Prozent der Befragten je Zeile, eine Einheit.
Helle Balken: heutiger Stand. Gestrichelte Balken: dieselbe Frage 2014. Die beiden Fragen stehen getrennt, weil sie zwei verschiedene Schwellen messen und sich nicht zu 100 Prozent addieren.
Drei gemessene Werte aus fremden Formularen — als Messlatte, nicht als Ausrede
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Einschränkung, die dazugehört: Gemessen wurden die Bewerbungsformulare der größten DAX-Unternehmen, nicht die von Handwerksbetrieben. Die Zahlen taugen deshalb als Messlatte für die eigene Zählung, nicht als Aussage über den Mittelstand — und schon gar nicht als Trost. Ein Betrieb mit vier Pflichtfeldern und ohne Log-in steht in diesem Vergleich besser da als die Hälfte der DAX-Konzerne.
Kurzprüfung oder Vollcheck? Drei Fragen genügen
Die Kurzprüfung ist keine Verkaufsgeste, sondern der ehrliche Teil dessen, was sich von außen feststellen lässt: Adressen, Markup, Navigation, Log-in-Zwang, mobile Bedienbarkeit, Antwortfrist. Sechs der 24 Punkte. Wenn dabei schon vier offen sind, brauchen Sie keinen Vollcheck, sondern eine Umsetzung — dann sagen wir das.
Der Vollcheck lohnt, wenn der Karrierebereich steht und trotzdem zu wenige Bewerbungen ankommen. Dann liegt die Ursache in den achtzehn Punkten, die man von außen nicht sieht: Feldzahl, Dauer, Upload vom Handy, Bestätigung, Frist, Messung.
Eigene Einordnung aus der Zuschnittprüfung vom 15. September 2026. Die Schwelle „drei offene von sechs“ ist unsere Festlegung, keine Fremdnorm.
Zwei Stufen, beide mit Bericht und Reihenfolge
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Über drei Jahre gerechnet: Ein kostenloser Werkzeugbericht kostet 0 Euro und liefert eine Bewertung von außen. Ein einmaliger Vollcheck bei uns liegt unter dem Rahmen, den geprüfte Anbieter für UX- und SEO-Audits nennen, und wird bei anschließender Umsetzung angerechnet — er kostet dann faktisch nichts extra. Was dazwischen liegt, sind die Bewerbungen, die in drei Jahren nicht ankommen, weil niemand die Felder gezählt hat.
Vier Punkte der Liste, die bei betreuten Betrieben laufen
Ein Prüfbericht ist ein Dokument, das wir nicht zeigen können, ohne einen Kunden offenzulegen. Was wir zeigen können, sind vier Punkte der Liste im laufenden Betrieb — jeweils an einem Auftritt, den wir gebaut haben und betreuen.
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Was hier fehlt und angefordert ist: eine anonymisierte Seite aus einem echten Prüfbericht und eine freigegebene Stimme eines Betriebs, der nach einem Check umgebaut hat. Solange beides nicht vorliegt, belegt diese Seite das Verfahren und die einzelnen Punkte — nicht das Ergebnis eines Checks.
Vier Sätze, die im Erstgespräch fallen
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