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Wer eine Karriereseite hat, hängt an der Betriebsgröße — nicht am Bedarf
In einer Befragung von 1.433 Unternehmen hatten 14,2 Prozent eine eigene Karriereseite, die über das Unternehmen als Arbeitgeber informiert. Aufgeschlüsselt nach Größe kippt das Bild: Bei Betrieben ab 250 Beschäftigten sind es 73,0 Prozent, bei Betrieben mit 1 bis 49 Beschäftigten 12,7 Prozent. Genau diese kleinste Gruppe ist im Oldenburger Münsterland die Regel — Zimmereien, Bauunternehmen, Reinigungsbetriebe, Fahrschulen, Ingenieurbüros mit acht bis vierzig Beschäftigten.
Das ist keine Geschmacksfrage. 28 Prozent der befragten Bewerber halten einen Arbeitgeber ohne auffindbare Karriereseite für unseriös oder unprofessionell, und 42 Prozent nennen fehlende Transparenz als Grund, sich nicht zu bewerben. Ein Betrieb, der über eine Stellenbörse eine Anzeige bezahlt und danach keine eigene Seite vorweist, bezahlt für Besucher, die auf dem Weg abspringen.
Skala: Anteil der befragten Betriebe in Prozent, 0 bis 100. Fremdzahlen aus einer Befragung von 1.433 Unternehmen, veröffentlicht von personalmarketing2null.de am 28. Oktober 2021 — die älteste Zahl auf dieser Seite, deshalb mit Datum. Betont ist die Gruppe, für die wir arbeiten.
Der häufigste Abbruchgrund ist keine Gestaltung, sondern Stille
54 Prozent der Jobsuchenden nennen fehlende Rückmeldung oder ein fehlendes Fortschrittsupdate als Hauptgrund, einen Bewerbungsprozess abzubrechen. Gleichzeitig wollen 73 Prozent mit einer konkreten Ansprechperson mit vollständigem Namen und E-Mail-Adresse in Kontakt treten, und nur 16 Prozent bevorzugen ein Kontaktformular. Keine der acht geprüften Anbieterseiten zu Karriereseiten regelt diesen Teil. Wir machen ihn zum Bestandteil der Seite: drei Fristen, eine Person, sichtbar vor dem Absenden.
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Skala der Uhr: Werktage nach Eingang der Bewerbung, eine Einheit über alle drei Karten. Die Fristen sind Beispielwerte einer gebauten Strecke, keine Branchenzahl. Fremdzahlen zum Abbruchgrund: 54 Prozent laut einer Studie, berichtet von marktundmittelstand.de am 16. Juli 2026; 73 und 16 Prozent aus einer Bewerberbefragung von softgarden, Stand 4. Dezember 2025.
Wo Karriereseiten scheitern, bevor jemand sie liest
Drei Stellen entscheiden, ob eine Karriereseite überhaupt gelesen wird, und keine davon ist Gestaltung. Erstens der Menüpunkt: 62,3 Prozent der Bewerber erwarten ihn in der Hauptnavigation, 22 Prozent schauen zusätzlich in der zweiten Ebene, 6,3 Prozent im Fuß. Zur Beschriftung sind sich 60 Prozent einig, dass „Jobs & Karriere" dort stehen sollte; nur „Karriere" bevorzugen 30 Prozent, nur „Jobs" 6 Prozent. Deshalb steht der Punkt bei uns oben und heißt nicht „Team".
Zweitens das Gerät. In der Mobile-Recruiting-Studie von meinestadt.de — 1.520 Fachkräfte und 107 HR-Verantwortliche, wissenschaftlich begleitet von der Hochschule RheinMain — gaben 76 Prozent der Fachkräfte an, regelmäßig per Smartphone nach Stellen zu suchen, während 43,2 Prozent der HR-Verantwortlichen ihren Karriereauftritt in keiner Weise mobil optimiert hatten. Ein Viertel der Jobsuchenden brach ab, weil eine Bewerbung per Smartphone nicht möglich war, mehr als jeder Zehnte, weil Anzeige oder Karriereseite mobil nicht darstellbar waren. Die Erhebung ist von 2017, das sagen wir offen; neuere Zahlen im Suchergebnis stammen von Anbietern, die keine Stichprobe nennen, und die verwenden wir nicht.
Drittens die Substanz. Die Studie Karriere-Websites 2025 von Raven51 und der Hochschule RheinMain misst Arbeitgeberauftritte gegen einen festen Kriterienkatalog und kommt im Schnitt auf 59 Prozent Erfüllung. Der Anteil der Auftritte unter 45 Prozent hat sich gegenüber 2023 auf 12 Prozent mehr als verdoppelt. Zwei Drittel der Punkte sind also zu holen, ohne ein Video zu drehen — es geht um Angaben, die im Betrieb vorliegen.
Skala: Anteil der erfüllten Bewertungskriterien in Prozent, 0 bis 100 — nicht der Anteil der Betriebe. Fremdzahlen aus der Studie Karriere-Websites 2025 von Raven51 mit der Hochschule RheinMain, wiedergegeben auf raven51.de, Stand 12. Juni 2026.
Eigene Adresse, kostenloses Portal oder Profil in der Jobbörse
Drei der acht geprüften Anbieter liefern die Karriereseite kostenlos mit — als Teil einer Recruiting-Software oder als Zugabe zur bezahlten Stellenanzeige. Das ist ein ernstes Angebot, und wir raten nicht grundsätzlich davon ab. Der Unterschied liegt nicht im Aussehen, sondern in drei Fragen: Auf welcher Adresse liegt die Seite, wem gehören die Inhalte, und was bleibt, wenn der Vertrag endet. Die Tabelle stellt das offen gegenüber.
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Angaben zu den Fremdangeboten aus den öffentlichen Produkt- und Leistungsseiten von hr-rocket.com, workwise.io, softgarden.com und hirely.de, abgerufen am 14. September 2026. Die betonte Spalte ist unser eigener Weg.
Sie suchen gerade jemanden — und die Stelle steht nur in einer Anzeige?
Wir sehen uns Ihre Website an und sagen Ihnen, welche drei Angaben fehlen, damit eine Bewerbung ankommt. Ohne Termin im Kalender, ohne Kosten.
Was auf einer Karriereseite steht, die wir bauen
Sechs Bausteine, von denen fünf aus Angaben entstehen, die im Betrieb schon vorliegen. Der sechste ist Technik und läuft bei uns mit. Was davon Ihr Betrieb braucht, hängt daran, ob Sie eine Stelle im Jahr besetzen oder sechs.
Was eine Karriereseite kostet — und was der Markt dazu sagt
Wir nennen nach dem Erstgespräch einen Festpreis für einen festgeschriebenen Umfang. Eine Spanne vorab wäre unseriös, weil eine Karriereseite mit einem Bausteinsatz und eine mit sechs Stellenadressen, Regionenzuschnitt und Bewerbungsstrecke nicht vergleichbar sind. Damit Sie den Preis einordnen können, stehen hier die drei Anker, die im geprüften Suchergebnis tatsächlich genannt werden — als Fremdangaben, nicht als unsere Preise.
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Zur Einordnung im eigenen Umfeld: Ein Anbieter aus Cloppenburg wirbt regional mit Websites ab 290 Euro (nest-integral.de, Stand 20. Juli 2026). Das ist ein anderer Leistungsumfang als eine Karriereseite mit eigenen Stellenadressen und Antwortstrecke — und genau deshalb gehört der Umfang vor den Preis. Was ein Projekt bei uns umfasst und in welchen Schritten es läuft, steht auf Ablauf und Preise.